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 Landkreis setzt im Straßenbau auf Nachwachsenden Rohstoff 

01.07.2010


Rapsasphalt auf der Kreisstraße von Aholfing nach Rain
 
An der Kreisstraße SR 26 wird von Rain über Puchhof bis Aholfing in diesen Tagen Rapsasphalt aufgebracht. Auf 4,7 km Länge werden circa 23.000 Quadratmeter Fahrbahn mit einer kompletten Oberflächenbehandlung versehen. Hierzu werden etwa 40 Tonnen Raps-Bitumen-Emulsion eingesetzt.
Der Landkreis Straubing-Bogen hat bereits wiederholt gute Erfahrungen mit dem ursprünglich aus Österreich stammenden Produkt gesammelt und konnte sich von der Qualität überzeugen. Das auf dem Nachwachsenden Rohstoff Rapsöl basierende Material ist so flexibel, dass es Risse im Straßenbelag dauerhaft überdeckt. Außerdem belastet die neuartige Bitumen-Emulsion die Atemwege der Bauarbeiter weniger, da sie keine gesundheitsschädlichen Fluxmittel (Weichmacher) enthält.
Der Leiter der Tiefbauverwaltung, Wolfgang Brandl, zeigte sich sehr zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen an den Kreisstraßen SR 27 bei Büchling, der SR 19 bei Schambach, der SR 31 bei Niederschneiding, der SR 9 bei Oberschneiding und der SR 51 bei Wallkofen wurden in den letzten Jahren Oberflächenbehandlungen mit Rapsöl ausgeführt, in den mehr als 4 Jahren Liegedauer hat sich das verwendete Produkt hervorragend bewährt. Der Landkreis hat inzwischen rund 150.000 Quadratmeter Fahrbahn mit diesem umweltfreundlichen Verfahren erneuert.
Für den Landkreis ist die Behandlung mit Rapsasphalt eine günstige Zwischenmaßnahme, die die Straßenoberfläche abdichtet und die Lebensdauer um bis zu zehn Jahre verlängert.
Die Firma Geuder aus Neusitz führt diese Leistung bereits wiederholt für den Landkreis aus und wird die Arbeiten mit der Verlegemaschine in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen innerhalb von ein bis zwei Tagen durchführen.